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Aktuelles zur Coronalage

Juli 2021

„In der Corona Pandemie noch gefangen“

Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,

derzeit sind unsere Aktivitäten, durch die Corona-Schutzverordnung, teilweise noch eingeschränkt.

Wir bitten interessierte Teilnehmer/innen sich an die zuständigen Gruppenleiter/innen zu wenden, um nähere Einzelheiten über das Gruppentreffen zu erfahren.

Generell finden die meisten Treffen wieder statt.

Weiterhin hoffen wir, dass bald eine "Normalität" im gesamten Selbsthilfebereich und natürlich im gesamten Leben, eintritt.



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Dankeschön für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des   KB Oberhausen

Der Kreuzbund e. V., Stadtverband Oberhausen, feiert in jedem Jahr am ersten Mittwoch des Monats Dezember den Advent mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Diese Feier ist ein Dank für den Einsatz in den Gruppen und im Stadtverband.

Aufgrund der grassierenden Coronapandemie musste diese „Dankeschön“ Veranstaltung in abgewandelter und abgespeckter Form stattfinden. Das von allen Besuchern geliebte und geschätzte Buffet fiel der Coronaschutzverordnung zum Opfer. Sorgfältig wurden alle erforderlichen Schutzverordnungen eingehalten.

In seiner Begrüßung ging K.H. Liedert, der seit November 1.Vorsitzender des Stadtverbandes ist, auf die aktuellen Umstände und die damit verbundenen situationsbedingten Einschränkungen in der Selbsthilfe ein. Sein besonderer Dank galt allen Gruppenleiter*innen, allen Gruppenbesuchern, so wie allen Vorstandsmitgliedern.

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten vier anwesende, langjährig dem Kreuzbund verbundene Weggefährten für ihre Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Vier weitere Weggefährten*innen werden in ihren Gruppen geehrt. Die acht zu Ehrenden sind dem Kreuzbund zwischen 10 und 30 Jahren loyal verbunden.  

Es zeigt sich, dass es in diesen „nicht normalen Zeiten“ wichtig ist, die Gruppentreffen zu ermöglichen und zu besuchen. Allerdings nur unter Berücksichtigung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen.

Am Ende dieser Jahresabschlussversammlung wünscht der Vorstand allen Anwesenden gesund zu bleiben, eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und ein gesundes, und hoffentlich besseres neues Jahr 2021.

Bild und Text:

FJ. Smiegel

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November 2020

Jahresseminar des Frauengeprächskreises Kreuzbund Oberhausen vom 13. – 15.11.2020 in der Wasserburg Rindern

Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit.

Das war das Motto unseres diesjährigen Seminars unter der Leitung von Beate Raab.

Mit 9 Frauen und der Kursleiterin waren wir die einzige Gruppe in der Wasserburg. Die Coronakrise erforderte von uns allen äußerste Disziplin: So beachteten wir während des Seminars stets den erforderlichen Abstand und hielten uns an die Maskenpflicht. Regelmäßig desinfizierten wir die Hände und bei geöffnetem Fenster und mit Jacke saßen wir im Seminarraum.

Am Freitagabend begannen wir mit dem Abendessen und anschließendem Einstieg in das Seminar.

Jede Teilnehmerin berichtete von ihren wichtigsten Ereignisses des vergangenen Jahres. So gab es jede Menge Gesprächsstoff und der Abend endete um 22.00 Uhr.

Am Samstagmorgen begannen wir nach dem gemeinsamen Frühstück um 9.00 Uhr mit der Seminararbeit. Beate stellte uns noch ihre Nachfolgerin, Iris, vor, die uns am Vormittag begleitete.

Beate führte mit uns eine geleitete Meditation durch.

Anschließend gingen wir ins Freie und Beate machte mit uns eine Übung. Wir verteilten uns auf dem Hof und gingen insgesamt 12 Schritte (egal ob kleine oder große) schweigend. Kontakt konnten wir z.B. nur durch Handzeichen oder Augenzwinkern aufnehmen. Anschließend haben wir die Erfahrungen und Gefühle der Übung aufgeschrieben und mit Beate bearbeitet.

Leitlinien waren folgende Punkte:

  • wie hat mir das Experiment gefallen

  • welche Gefühle erlebte ich

  • was habe ich über mein Verhalten gelernt

  • wo habe ich Vermeidungsstrategien angewandt

  • wie treffe ich Entscheidungen

  • wo habe ich nicht das getan, was ich tun wollte

  • hat mir diese Übung geholfen, zu mir zu finden.

Am Sonntagnachmittag (Seminarende) waren wir uns einig, dass wir unter den Coronabedingungen das Beste aus dem Wochenende herausgeholt hatten.

 

Wir bedankten uns bei der Dozentin, Beate Raab, ganz herzlich und wünschten ihr alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand.

Auch gilt unser Dank, den Beschäftigten der Wasserburg, die auch in Coronazeiten, einen tollen Job machen.

M. Richter, C. Stajkowski

 

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Oktober 2020

Funktionsträger-Seminar

vom 23. – 25.10.2020

Wie schon in den vergangenen Jahren, treffen sich aus den Selbsthilfegruppen,Gruppenleiter, Stellvertreter und Teilnehmer die eine Aufgabe übernehmen möchten.Zu diesem Anlass sind im laufenden Jahr, Themen gesammelt worden, die dann in sehr interessanten und lebhaften Gesprächsrunden behandelt worden sind.

Alle Themen zu beschreiben, wäre dem Artikel nicht angemessen, da nur gezeigt werden soll, was in unserem Kreis der Selbsthilfe geleistet wird.

Nachfolgend einige Beispiele:

 Als erstes das, was uns am meisten beschäftigt.

 1) Welche Auswirkungen hatte Corona bisher auf die Gruppen?

    Gab es Angebote als die Gruppen nicht stattfinden konnten?

    Gab es Änderungen in der Gruppenarbeit nach dem Neustart?

    Gab es Auswirkungen bei den einzelnen Gruppenmitgliedern?

    Kam es zu Krisensituationen?

    Wie kann man die Gruppenarbeit in solchen Krisenzeiten fortsetzen?

    Sind zusätzliche Angebote/Unterstützungen für die Gruppen sinnvoll?

    Wie sollten solche Angebote aussehen?

    Wie kann ich Hilfe geben, vor allem bei Neuen in der Gruppe, die man noch nicht

    so gut kennt?

Hier folgen einige aus dem Seminarkreis erarbeitete oder aber auch praktizierte Lösungsvorschläge:

Alle waren sich einig den Vorgaben des Gesetzgebers, durch die erlassene Coronaschutzverordnung Folge zu leisten.

Beim „ersten Lockdown“ waren daher unsere wöchentlichen Gruppentreffen nicht möglich. Doch dadurch erlosch nicht das Gruppenleben.

Die Gruppenmitglieder hielten den Kontakt miteinander aufrecht. Es gab Spaziergänge zu zweit, Telefonate, WhatsApp-Gruppen und sogar Videokonferenzen.

Nach den ersten Lockerungen, durften dann auch wieder die Gruppenabende unter Einhaltung der Corona Schutzmaßnahmen durchgeführt werden.

2) Wie erkenne ich Rückfälle rechtzeitig?

    Was kann man vorher machen, so dass es nicht zu einem Rückfall kommt?

Eine ausführliche PowerPoint - Präsentation zu diesem Thema, brachte so viel Gesprächsstoff, dass der Samstagmorgen ausgefüllt wurde Festgestellt wurde, dass das Thema Rückfall ein sehr ergiebiges ist.

Daraus in kurzer Form unsere „Erkenntnis“

Es gibt viele Varianten wie, wann, wo man mit dieser Situation konfrontiert wird.

Daraus seine Lehren zu ziehen, ist das allerwichtigste.

Der größte Fehler wäre, nicht mehr in die Selbsthilfegruppe zurück zu kehren.

Verstärkte Achtsamkeit, bewusstes Verhalten, sinnvolle Beschäftigungen, wie zum Beispiel Sport, Basteln, Malen oder Lesen können helfen, abstinent zu bleiben.

Dinge ändern - die man ändern kann.

Ein Rückfall ist etwas, was zum Krankheitsbild gehört.

Das heißt aber nicht, dass man hinsichtlich des Alkoholkonsums einen „Freifahrtsschein“ hat. Unser Ziel ist und bleibt, zufrieden und abstinent zu Leben.

3) Wie können freie Funktionen im KB rechtzeitig / kurzfristig, besetzt werden?

Interessierte Teilnehmer einer Gruppe langsam heranführen, indem man ihnen Aufgaben gibt, die den Ablauf im Zusammentreffen verbessern.

Ihnen zeigen, wie wichtig sie sind, dass unsere Arbeit eine Wertschätzung hat, die einem die eigene Abstinenz erleichtert.

Sie zu Stadtverbandsversammlungen, Arbeitstreffen oder andere Veranstaltungen einladen und in die Gemeinschaft mit einbeziehen.

 4) Wie verhält sich auf längere Zeit eine Gruppe mit Mitgliedern, die selbst nicht wissen: Höre ich auf Alkohol zu trinken oder nicht?  Sich über den Zustand ihrer Abhängigkeit nicht im Klaren sind.

 Eine sehr schwierige Situation für alle Gruppenteilnehmer.

Toleranz bis zu einem bestimmten Grad ist erforderlich. Man muss dem Betroffenen klar machen, dass durch sein Verhalten, auf Dauer, die Gruppe geschädigt wird.

Fragen ob ihm bewusst ist, bin ich Abhängig oder nicht.

 5) Wenn es Teilnehmern immer gut geht, auf Zwischensätze, wie (eigentlich) achten. Dann gezielt fragen. Immer auf die Möglichkeit von Einzelgesprächen hinweisen.

Fazit des Wochenendes:

Dieses Seminar hat alle Teilnehmer ermuntert und gestärkt weiterhin Ihrer hilfreichen und verantwortungsvollen Aufgabe mit Freude nachzugehen. Alle Beteiligten sind sich einig, dass eine Fortsetzung dieser Seminarserie enorm wichtig ist. Daher werden wir, so Corona es zulässt, auch im kommenden Jahr bemüht sein, diese Seminarreihe fortzusetzen.

Einen besonderen Dank, an die Beschäftigten der Wasserburg / Rindern die in diesen schweren Zeiten alles dazu beitragen, dass diese Form der Veranstaltungen weiter gehen kann.

Natürlich darf unser Referent Detlef Overbeck nicht vergessen werden, der mit der Durchführung des Seminars bestens umgegangen ist.

Bericht / Bilder

F.  J. Smiegel

Referent: D. Overbeck

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Oktober 2020

110 Jahre Kreuzbund Oberhausen im Jahr 2020

Zunächst einmal möchte ich im Namen des Kreuzbund Stadtverbandes Oberhausen allen Weggefährtinnen und Weggefährten sowie allen Freunden und Förderern des Kreuzbundes in Oberhausen herzlich für die lange und gute Zusammenarbeit danken.

Nun folgen ein paar Sätze zum Kreuzbund Oberhausen und seiner Historie:

Am Sonntag, den 16. Oktober 1910 gründete Pfarrer Wilhelm Weidmann in der Gemeinde   St. Joseph in Styrum die erste Kreuzbundgruppe unter dem Namen

     „Kreuzbündnis – Verein abstinenter Katholiken“

Noch im gleichen Jahr werden durch Pfarrer Strumann in Herz Jesu am Altmarkt und in St. Pankratius Osterfeld zwei weitere Gruppen ins Leben gerufen.

Im Jahr 1913 zählten diese drei Gruppen 547 Mitglieder. Hierzu ist festzuhalten, dass die Arbeit damals hauptsächlich darin bestand, Familien, die durch den Alkoholmissbrauch in Not geraten waren, Hilfe und Fürsorge angedeihen zu lassen. Gruppenarbeit wie wir sie heute kennen, gab es damals nicht.

Es würde zu weit führen den chronologischen Verlauf des Kreuzbundes Oberhausen fortzuführen. Daher verlassen wir hier die Vergangenheit und wenden uns lieber der Gegenwart zu.

Der Kreuzbund Oberhausen sieht sich heute als Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige. Etwa 330 Hilfe suchende Menschen treffen sich wöchentlich in 11 Gruppen im gesamten Oberhausener Stadtgebiet.

Unser gemeinsames Ziel ist es, ein zufriedenes und ausgeglichenes Leben ohne Suchtmittel zu führen. Den meisten unserer Weggefährtinnen und Weggefährten gelingt es dieses Ziel zu erreichen. Natürlich heißt das nicht, dass Menschen im Kreuzbund keine Probleme haben. Aber die Menschen haben die Möglichkeit mit anderen Weggefährten bei den Gruppenabenden oder im privaten Bereich über ihre Probleme zu reden. Oft ist es so, dass in der Gruppe dann auch Lösungen gefunden werden. Gemeinsam kann man oft nahezu Unmögliches bewältigen.

Den Kreuzbund in Oberhausen gibt es nun seit 110 Jahren. In dieser Zeit leisten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ausdauernd herausragende Arbeit. Seit Generationen leben wir tätige Nächstenliebe für Menschen die suchtkrank oder suchtgefährdet sind.

In einer Gesellschaft, die sich sehr schnell und weitgehend wandelt und in der die finanziellen Spielräume immer enger werden, steigen die Herausforderungen. Der Kreuzbund Oberhausen hat sich in all den Jahren immer weiterentwickelt um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Daher sehen wir auch hier und heute positiv und optimistisch in die Zukunft.

Eine geplante Feier zu diesem Jubiläum im Jahr 2020, in Verbindung mit unserer jährlich stattfindenden Heiligen Messe, mussten wir aufgrund der Coronapandemie ins Frühjahr 2021 verschieben. Ob die Feier dann wirklich stattfinden kann, richtet sich nach dem weiteren Verlauf der Pandemie

 

Lothar Dieckmann

Stellvertr. Stv. Vorsitzender

 

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 September 2020

Seminar 2020 in der Wasserburg Rindern

Zum Thema: „Angst wieder in alte Abläufe zu verfallen, am Ende wieder Alkohol zu trinken in die Abhängigkeit zu verfallen. 2. Teil  

     vom 18.09. – 20.09.2020

Wie im ersten Seminarbericht August 2019 angekündigt, sollte der noch offene Teil des alljährlichen Seminars unserer Gruppe, mit einem Tagesseminar, ergänzend beendet werden.

In Corona Zeiten ist “alles“ anders.

Also versuchten wir dieses Thema in diesem Jahr weiter zu behandeln.

Hier noch einmal die Seminarpunkte die Behandelt wurden

Was ist altes Verhalten?

Wer ist betroffen?   

Situationen, die altes Verhalten fördern.

Was wollen, können wir ändern?

Woher kommt dieses Verhalten?

Wer ist von der Angst betroffen?

 

Es begann damit, dass erst einmal den neuen Teilnehmern (4) in Zusammenfassung der erste Teil des Themas, nähergebracht wurde.

Dabei kam es schon zu sehr Interessanten Erkenntnissen.

So folgte, mit Blick auf den Zeitplan, die Abarbeitung der Vorgegebenen Punkte.

Es stellte sich wieder heraus, dass diese Thematik ein so Umfangreiches Gebiet

ist, welches ein Tagesseminar im November, bei entsprechenden Corona Bedingungen, erforderlich macht.

Es muss auch immer erwähnt werden, dass bei unseren Wochenendseminaren, die bei den einzelnen brennenden Ereignissen, immer im Vorrang stehen und wir nicht an den strikten Ablauf des Themas gebunden sind.

Natürlich kam der Freizeitwert, bei großartigen, Spätsommerlichen Temperaturen, nicht zu kurz.

Eine Draisinenfahrt, am Samstagnachmittag, von Kleve bis Kranenburg (10 km) und zurück, brachte eine Menge Spaß und Energieaufwand.

Um beim Zeitplan zu bleiben, wurde auch dieser nicht eingehalten. Mit der kurzfristig, geänderten, Abendessenszeit, kamen wir in der Wasserburg 90 Min. später an.

Folge daraus:  Der Seminarabend ging noch bis 22 Uhr ohne Murren.

 Jetzt zur Wasserburg – Rindern

Ein großes Lob, wie man diese nicht einfache Zeit, organisatorisch löst.

Dem gesamten Team, von der Planung bis zur Freundlichkeit, im Namen aller Teilnehmern -------- Dankeschön.

 

 

             Seminar- Feedback

Alle freuen sich auf nächstes Jahr, in der    Wasserburg zum neuen Thema

 

“ Respekt und Kritik in der Gruppenarbeit“ einzutreffen.

16:00 Rückfahrt nach einem erfüllten Wochenende:

                                                                                       20.09.2020

Seminarleitung

J. Delai

FJ Smiegel (Bilder)

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Juli 2020

Gruppe Sterkrade 4 auf Auswärtsfahrt

oder: Ein Seminarwochenende in Rindern

         

Am 10.07.2020 machten sich 8 Weggefährten (* aus Vereinfachungsgründen wird in diesem Beitrag die männliche Form gewählt) auf den Weg zur Wasserburg Rindern. Das Wochenende stand unter dem Motto “Ein Sonnenstrahl reicht aus, um viel Dunkel zu erhellen“.

Nach dem Bezug der Zimmer, noch vor dem Abendessen, wurden den Teilnehmern die Corona-Regeln des Hauses vermittelt. Anschließend begann das Seminar mit dem üblichen Blitzlicht. Jeder konnte seinen Gemütszustand mitteilen und seine Erwartungen an das bevorstehende Wochenende äußern.

Da die langjährige Dozentin Beate Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand geht, stellte sich die Nachfolgerin Iris vor. Die Gruppe war sich schnell einig, dass Iris ab dem nächsten Jahr die Seminare leiten soll.

Nach 21:00 Uhr war der erste Teil des Seminars beendet und es begann der gemütliche Teil. Bei gesunden Snacks aus viel Milch und Schokolade wurde bis Mitternacht beim Skat geramscht und beim Skip-Bo geschummelt.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück ans Eingemachte. Aus einer Reihe von Fragen suchte sich jeder Teilnehmer „seine“ aus und erzählte die entsprechende Geschichte dazu. Es wurde viel gesprochen und schnell ergaben sich anregende Diskussionen, aus denen jeder, Tipps für den Alltag mitnehmen konnte.

Die Mittagspause verbrachten einige mit einem Schläfchen in der Sonne, andere bummelten durch die Klever Innenstadt.

Auch der Nachmittag war von anregenden und anstrengenden Gesprächen gekennzeichnet, so dass mit dem Abendessen um 18:00 Uhr der zweite Seminartag zu Ende ging.

Der Abend stand wieder im Zeichen der Karten und mit viel Spaß und Gelächter war der Samstag schnell Geschichte.

Am Sonntag wurde zunächst gefeiert. Ein Teilnehmer beging seinen 24. Jahrestag der Trockenheit und hierzu gab es Kuchen und ein Ständchen.

KB Gruppe Sterkrade 4 Seminar 2020 in Rindern

Nach Abschluss aller Gespräche, der obligatorischen Schlussrunde und einer letzten Tasse Kaffee am Nachmittag fuhren wir müde, aber mit vielen neuen Ideen und auch ein bisschen glücklicher nach Hause.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Beate (auf dem Bild 3. v.l) für die vielen zurückliegenden Jahre, die guten Ratschläge und auch für die Geduld, die sie mit uns hatte. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und hoffen, dass sie vielleicht in Zukunft mal auf eine Tasse Kaffee vorbeischaut.

Denn eines war jedem klar: Wir kommen nächstes Jahr wieder.

Dirk Schlüsener

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April 2020

Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten

in der Hoffnung, dass Ihr alle noch gesund seid und Euch das Coronavirus noch nicht eingefangen hat, ist es mir ein Bedürfnis Euch herzliche Grüße der Verbundenheit zu senden.

Diese Zeit, wo wir weder Gruppenabende, Krankenhausinformationsabende,Stadtverbandsversammlungen, noch Vorstandssitzungen abhalten dürfen, ist irgendwie komisch und ich persönlich merke, dass mir etwas Wichtiges fehlt, in meinem abstinenten Leben.

Vermutlich wird es Euch und allen anderen im Kreuzbund ähnlich gehen. Mein größter Wunsch ist es, dass Ihr und alle Besucher unserer Gruppen gesund bleibt und die Zeit ohne Gruppe auch gut und trocken übersteht.

Über eine Rückmeldung wie es Euch so geht und wie Ihr Kontakt zu den Gruppenmitgliedern haltet, würde ich mich sehr freuen.

 Sollte es irgendwelche Probleme geben, werden wir als Vorstand Euch gern unterstützen, soweit es im Rahmen der derzeitigen Situation möglich ist.

 Sobald sich irgendwelche Änderungen ergeben, werden wir Euch selbstverständlich sofort informieren.

 !!! Passt bitte alle gut auf Euch auf und bleibt gesund!!!

Herzliche Grüße

Stadtverband
Kreuzbund Oberhausen
Geschäftsführer
Lothar Dieckmann

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Suchtberatung

Mit dem 1. Januar 2020 ist die Caritas Suchtberatung (Oberhausen) in das städtische Kompetenzzentrum Sucht übergegangen. Dort finden Sie ab sofort alle Beratungs- und Hilfsangebote für Menschen mit einer Suchterkrankung gebündelt an einem Ort.

Stadt Oberhausen
Kompetenzzentrum Suchtberatung
Dorstener Straße 52
46145 Oberhausen

E-Mail suchtberatung@oberhausen.de
Telefon 0208 /4092050
Fax 0208 / 40920529

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 März 2020

 

 

In der wöchentlichen Gruppenarbeit müssen wir uns an bestimmte Regeln halten, damit jeder ausreichend zu Wort kommt und der Gruppe genügend Zeit bleibt, sich jedem Mitglied einfühlsam zu zuwenden. Dadurch bleibt meist kaum Raum für das persönliche Gespräch – das „zweiseitige Gespräch“ So geht man dann nach dem Ende des Gruppenabends oftmals auseinander, ohne den Satz

„was ich Dich immer schon mal fragen wollte“.

 

Um diesen zwangsläufigen Mangel auszugleichen, bieten sich Gruppenseminare als eine gute Gelegenheit. Solches Seminar bot in diesem Jahr, in einer Form, die bis 2013 von Engagierten des Vorstandes durchgeführt wurde,

der Stadtverband in Zusammenarbeit mit dem Kath. Stadthaus, unter der Leitung von FJ Smiegel, an.

 

Mit dem Bus ging es am 06. März morgens pünktlich um 5 Uhr los.

Die Fähre fuhr um 10:45 von Neuharlingersiel rüber zur „Grünen Insel“

Ein frischer Wind mit kühlem Regen erschwerte den Fußweg vom Hafen aus

zum Haus Winfried, indem uns die Leiterin Frau Schmidt erwartete.

 

Viele kannten das Haus schon aus früheren Seminaren, so dass die „Neulinge“ jede Hilfe hatten sich schnell zurechtzufinden.

 

Der Ablauf in zusammengefasster Aufstellung,

was „Gemeinschaftlich“ unternommen wurde.

 

Insel erkunden

Besuch der Inselkirche (Hlg. Sonntagsmesse).

Gesprächsrunden.

Einkehr im Alten Insel Café.

Geführte Sandbank Wanderung, Richtung Langeoog.

Erkundung des Nationalpark-Haus Wittbülten unter fachlicher Leitung.

Wanderung, zum Westend, mit ausgedehntem Rückmarsch, am weiten weißen Sandstrand.

Bildershow der vergangenen Freizeitseminare auf der Insel,

von 2003 bis 2013 Zusammengestellt von FJ Smiegel

In größeren oder auch kleineren Gruppen ließ es sich bei einer stets    

frischen Brise und Sonne vortrefflich über „Gott und die Welt“ reden.

 

Zum Termin wurden erst Bedenken angemeldet.

Da diese Insel und das Haus sehr beliebt sind, waren wir froh in diesem

Jahr noch ein Seminar durchzuführen zu können.

Doch das Wetter ließ es jeden Tag zu, die Gruppe bei Laune zu halten.

Wichtig ist, dass man entsprechende Kleidung hat, um Spiekeroog zu genießen.

Fazit:

Die letzte Gesprächsrunde, indem jeder seine Eindrücke, darlegen konnte

führte fast einheitlich zu dem Wunsch, im nächsten Jahr, wenn es möglich ist

die Ostfriesische Insel wieder zu besuchen.

Das heißt “ALLES“ war gut.

FJ Smiegel wäre wieder bereit die Leitung zu übernehmen.

 

Während des Aufenthaltes auf der Insel, spitzte sich die Corona Krise so zu, dass ab dem 16. März der Tourismus komplett zum Erliegen kam.

Das heißt unsere Reisezeit (man muss immer positiv denken) war richtig gewählt.

 

Text / Bilder FJ Smiegel

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Februar 2020

Seminar in Kevelaer vom 31. – 02.02.2020

Thema:

 ”Was ich schon immer über Alkoholabhängigkeit wissen wollte”

Auch in diesem Jahr hat der Stadtverband Oberhausen ein Seminar geplant und unter Leitung von Detlef Overbeck durchgeführt.

Alle Teilnehmer kamen pünktlich in Kevelaer (Treffpunkt Café) an, bezogen die Zimmer und hatten für den Abend als Einstieg in das Thema einen Zeitrahmen von ca. 120 Minuten vorgesehen. (der sich natürlich bei diesem interessanten Thema nicht halten ließ).

Über eine hervorragend, vorbereiteten Power - Point Präsentation

wurden die einzelnen Schwerpunktthemen, die als erstes behandelt werden sollten, vorgestellt.

Als Beispiele!

-Was versteht man unter Sucht?

-Kriterien der Abhängigkeit

-Suchtarten

-Wie entsteht eine Abhängigkeit?

-oder der Abhängigkeitskreislauf

Samstag, nach einem sehr guten Frühstück, fand in mehreren Zeitabschnitten eine Vertiefung des Themas statt. Auch hier kam es zu sehr interessanten Erkenntnissen.

Den Einzelnen wurde klar, wie umfangreich und komplex eine Suchterkrankung verlaufen kann.

Am Nachmittag stand die Co – Abhängigkeit auf dem Programm.

Um hier zu zeigen, um was es geht, sind aufgeführte Beispiele

zu nennen.

- Arbeitskollegen beschützen und übernehmen Arbeiten

- Ehefrau, die sich Alibis ausdenkt und ihn abends aus der Kneipe abholt

- ein Kind, das putzt, wäscht und kocht damit die Familie zusammengehalten wird

- Mutter die für ihren Sohn/Tochter Kredite aufnimmt

Um nur einige Beispiele zu nennen.

Erwähnenswert war, dass den anwesenden Mitbetroffenen, die Rolle,in der sie sich befanden, ihnen gar nicht so bewusst war.

Mein Partner hatte den Alkohol im Körper, ich hatte den Alkohol im Kopf – aber den, den er getrunken hat oder trinken wird.

Am Sonntag las Detlef einen Lebenslauf eines Alkoholikers vor.

Dieser autobiografische Bericht brachte weiter Gesprächsanregung.

Die Fragerunde hinsichtlich der Seminarkritik führte schlussendlich dazu, dass sich die Gruppe einig war, ein folgendes Seminar durchzuführen.  So freuen wir uns schon auf eine Fortsetzung und hoffen, dass auch neue Teilnehmer dabei sind.

Einen besonderen Dank gilt dem Seminarleiter D. Overbeck

und natürlich derer, die für die Organisation eines solchen Seminars zuständigen.

 

Anmerkung zur Unterkunft im Priesterhaus Kevelaer.

Organisation Zimmer, Essen, Personal ------empfehlenswert

Bericht / Bilder: FJ Smiegel  

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Dezember 2019

Erneut gab das „Spirituelle Wochenendseminar“

Anstöße und Orientierung

„Es war anstrengend, aber ich habe lange nicht mehr so intensiv über mein Leben nachgedacht! So lautete eine Rückmeldung am Ende des „Spirituellen Wochenendseminars“, das der Stadtverband des Kreuzbundes Oberhausen vom 13. – 15 12. 2019 in Baasem in der Eifel durchführte. Unter der Überschrift: „Sag „Ja“ zu mir, wenn alle „Nein“ sagen“ – Was macht mich stark im Leben“ gab der Referent und Begleiter, der geistliche Beirat Peter Alferding, Anstöße zum Nachdenken und zum wechselseitigen Austausch über Grundfragen des Lebens und des Christlichen Glaubens. Was heißt es, sich selbst und andere anzunehmen? Aber auch: Was gibt mir dabei Kraft und welche Rolle spielt der Glaube dabei. Besonders wurde erwähnt, dass am Samstag-Abend in einer offenen Gesprächsrunde „Über Gott und die Welt“ zentrale Fragen des Glaubens angesprochen werden konnten

Natürlich kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz, so dass für die 24 Weggefährtinnen und Weggefährten ein solches Wochenende, das nun zum 8. Mal ohne Unterbrechung stattfand, auch eine gute und besinnliche Vorbereitung auf das nahende Weihnachtsfest war, etwa auch in den geistlichen Impulsen am Morgen und dem gemeinsamen Wortgottesdienst.

Basteln, war auch wieder fester Bestandteil dieses Wochenendes.

Einige meldeten sich schon für die nächste Auflage im nächsten Jahr an.

Text: P.Alferding

Bilder: F.J Smiegel

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 Dezember 2019

als Dankeschön für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Wie jedes Jahr feiert der Kreuzbund e.V., Stadtverband Oberhausen, am ersten Mittwoch des Monats Dezember den Advent mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Diese Feier gilt auch als Dankeschön für den Einsatz in den Gruppen und im Stadtverband. Bei diesem, betreuen die Weggefährtinnen und Weggefährten wöchentlich rund 300 hilfesuchende Menschen –Suchtkranke und ihre Angehörigen– in den Gruppen, bei Informationsabenden in Kliniken und der ambulanten Therapie der Caritas. Darüber hinaus führen sie Präventionsveranstaltungen im Rahmen von Suchtaufklärungsveranstaltungen an Oberhausener Schulen und Betrieben durch.

In ihrer Begrüßung gingen Detlef Overbeck und Peter Alferding auf die geleistete Arbeit der „Aktiven Ehrenamtlichen“ des Stadtverbandes im ablaufenden Jahr ein. Die Liste von Tätigkeiten, die gemeinsam durchgeführt wurden, sind im oberen Abschnitt aufgeführt und bestätigt worden. Besondere Erwähnung fand die Durchführung von Tages- und Wochenendseminaren, die wie immer, regen Zulauf fanden. Diese werden, soweit es finanziell möglich ist, vom Stadtverband ausgerichtet.

Die freundliche Unterstützung einiger Krankenkassen, durch jährlich vom Stadtverband beantragter Fördergelder im Rahmen der Projektförderung, ist ein wesentlicher Bestandteil für die Durchführung unserer Seminare. Auch dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen.

Für das Jahr 2020 sind bereits neue Wochenendseminare in Planung, die schon jetzt großes Interesse vieler Teilnehmer gefunden haben.

Beim anschließenden, gemeinsamen Festmahl gab es noch ausreichend Zeit und Gelegenheit für den persönlichen Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

 

Wir wünschen allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest,

sowie ein gesundes, glückliches und friedvolles Jahr 2020.

 

 

Bilder & Text: F.J Smiegel

 

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Tagesseminar zum Thema Verantwortung im Kreuzbund  

In vielen Selbsthilfegruppen mangelt es nicht an Gruppenmitgliedern, wohl aber an Menschen, die bereit sind, durch eine Leitungsaufgabe Verantwortung zu übernehmen. Der Kreuzbund Stadtverband Oberhausen hat eine ganze Reihe von Aktivitäten zur Erklärung von Aufgaben in Leitungsfunktionen und zur Motivation zur Übernahme solcher Aufgaben gestartet. In diesem Sinne ist auch das Seminar „Verantwortung im Kreuzbund – ein gegenseitiges Nehmen“ zu verstehen.

Referent Bernhard Kock  - selbst seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen im Kreuzbund tätig – befasste sich nicht mit der Erläuterung verschiedener Aufgabenbereiche, sondern ging das Thema von der emotionalen Seite an. „Fragt nicht zuerst nach der zu erwartenden Arbeitsbelastung, sondern danach, was für Eure Persönlichkeitsentwicklung drin ist“, war sein Rat gleich zu Beginn seiner Ausführungen.

 

Da wir Menschen von Bildern leben, die sich durch Erfahrenes in unseren Köpfen einprägen, wählte er zur Darstellung der gegenseitigen Abhängigkeiten von Gruppenmitgliedern, der Gruppe als Ganzes und den  Organisationsebenen des Verbandes  den Baum. „Wie bei einem Baum jedes Teil - von der Krone bis zur Wurzel – von allen anderen Teilen abhängig ist, so sind auch die mögliche Hilfe durch die Gruppe und der Verband zu Ihrem Weiterbestehen voneinander abhängig“.

 

In angeregter Diskussion wurde in gemeinsamer Arbeit von Teilnehmern und Referent jedes Teil des Baumes einer Funktion im Kreuzbund zugeordnet. Dabei streute der Referent eigene Erfahrungen in der Entwicklung der Persönlichkeit durch die ehrenamtliche Tätigkeit ein. Auch anwesende Funktionsträger des Kreuzbund-Stadtverbandes wurden mit ihren Erfahrungen in die Diskussion eingebunden.

 

Mit einem gemeinsamen Imbiss – liebevoll von Weggefährtinnen aus dem Kreuzbund Oberhausen vorbereitet – endete das Seminar.

 


BKK 

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Oktober 2019

In der Zeit vom 25.10. bis 27.10.2019 fand das jährliche Wochenendseminar des Frauengesprächskreises Oberhausen wieder in der Wasserburg Rindern statt.

Noch vor dem Abendessen wurden wir von unserer Referentin Beate Raab herzlich begrüßt.

Das angedachte Thema "Gelassenheit lernen" wurde aus aktuellem Anlass in "Gruppe/Gruppenleitung" geändert.

Der Frauengesprächskreis, vertreten mit 8 Frauen, stellte sich die Frage: Wie soll es weitergehen mit der Gruppe? Die Gruppe war sich einig, dass es weitergehen soll.

Doch wie soll der Fortbestand aussehen und wer übernimmt die Leitung?

Beate arbeitete mit Hilfe der Themenzentrierten Interaktion, um zu einer Problemlösung zu kommen: Die TZI arbeitet mit drei Säulen:

Ich / Leitung
Gruppe
Thema


Die Referentin nutzte das Beispiel einer Lokomotive: Wer ist der Fahrer und wer ist der Heizer?

Schon bald war klar, dass das geänderte Thema uns alle mitnahm und es entstand eine lebhafte Diskussion. Auch am Samstag beteiligten sich alle rege an der Seminararbeit.

Auch der Freizeitspaß kam nicht zu kurz.

Nach dem Abendessen besuchten wir noch gemeinsam die Ausstellung "Keekener Leuchten" im offenen Garten der Fam. Deckers.

In der stimmungsvollen Atmosphäre saßen wir dort noch einige Zeit bei Tee und Gebäck zusammen. So konnten wir uns alle wunderbar entspannen.

Nach einer Meditation ging es am Sonntagvormittag weiter.

Das Ergebnis des Wochenendes lautete:

Die Gruppe bleibt bestehen und die Leitung soll auf mehrere Schultern verteilt werden.

Alle waren sich einig: Es war ein sehr fruchtbares Wochenende.

 

Text: Monika Richter / Cornelia Stajkowski

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Oktober 2019

Kreuzbundseminar für Funktionsträger/innen

des Stv. Oberhausen vom 11. bis 13.10.2019 in Baasem

 

Am Freitag um 14 Uhr fuhren 15 Weggefährten/innen des Kreuzbundes Oberhausen zu einem Seminar ins Haus St. Ludger in der Eifel.

 

Das Thema:

 

Was kann eine Gruppe aushalten

 

Da allen Teilnehmern der Seminarort und das Haus bekannt war, konnten

kurzfristig nach dem Abendessen die zu besprechenden Punkte, die im Vorfeld von den Aktiven gesammelt wurden, vorgestellt werden.

 

Beispielhaft erwähne ich hier nur drei Punkte.

   Welche Rolle hat die Gruppenleitung

Gibt es Personen / Themen, die eine Gruppe nicht verkraften kann?

Aggressionen! Wege daraus

Der nächste Morgen,

Anknüpfung an die vorgestellten Punkte. Wobei sich sofort herausstellte,

dass das Wochenende sehr spannend werden würde. Es begann mit sofortigen Erfahrungsberichten einzelner Gruppenleiter. Hieraus ergab sich Diskussionsstoff, der auf faire Art und Weise besprochen wurde und Situationen aus unseren Gruppen wiederspiegelte.

 

Nach dem Essen nutzte jeder auf seine Weise (z.B Spaziergang nach Kronenburg)

Kronenburg

die zwei Stunden Mittagspause um weiter die nächste Runde „Mental“ aktiv durchzustehen. Denn man muss immer wieder erwähnen, dass ein Seminar dieser Güte jedem Teilnehmer einiges abverlangen kann.

Sonntag

Fazit der Freitags- und Samstagsrunde.

 

Das Ergebnis ist so umfangreich, dass ich in diesem Bericht nicht darauf eingehen kann. Ich bin jederzeit bereit Interessenten die Zusammenfassung zu übermitteln.

Das Gruppengeheimnis bleibt insofern gewahrt, da es eine „Sachliche Ausführung“ ist.

 

Da es zeitlich möglich war, schnitten wir noch ein anderes wichtiges Thema an.

 

Die Gruppenregeln:

Dieses Thema ist sehr wichtig für jede einzelne Selbsthilfegruppe.

Es ist ein Erfordernis sich die Gruppenregeln immer wieder vor Augen zu führen und sie gegebenenfalls zu aktualisieren.

Für nächstes Jahr ist, wenn alles weiterhin planmäßig läuft,

diese Seminarreihe Bestandteil des Stadtverbandes Oberhausen.

 

Text & Bilder

FJ Smiegel

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Oktober 2019

Dankes-Feier des Kreuzbundes Oberhausen

am 5. Oktober 2019 in St. Katharina, Lirich

 

Wie in jedem Jahr zeitnah zum Erntedankfest, feierten rund 80 Mitglieder der Oberhausener Kreuzbundgruppen ihr Dankesfest. Abhängigkeitskranke und Angehörige wollen dabei ihren Dank dafür ausdrücken, dem Teufelskreis der Abhängigkeit entronnen zu sein.

Die Feier begann wieder mit der Hl. Messe. Sie wurde gemeinsam von Stadtdechant Dr. Peter Fabritz und Pastor Dammers zelebriert.

 

 

 

 

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Unterkirche wurden traditionsgemäß die diesjährigen Kreuzbund-Jubilare geehrt.

Zwei Kreuzbündler wurden für ihre 10 und 20jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet

Beim Anschließenden gemütlichen zusammensitzen und natürlich gutem Essen vom Buffett

konnten wieder interessante Gespräche geführt werden. Hier ist es wichtig, dass aus verschiedenen unterschiedlichen Gruppen, Weggefährten zusammenkommen.

Die Vorbereitungen, zu dieser Traditionellen Feier, wurden wieder von mehreren Helfern

durchgeführt. Hierbei ist zu erwähnen, dass es gelungen ist, zwei nette Gruppenbesucher

in den Kreis derer zu bekommen.

Dank an Alle.

 

Es kann sich also schon wieder, auf die nächste Stadtverbandsaktivität gefreut werden.

 

Text & Bilder 

FJ. Smiegel

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August 2019

Kreuzbund – Sommerfest am 17.08.2019

Das diesjährige Sommerfest hat mit ca. 75 Personen aus allen Oberhausener Gruppen auf der Hundesportanlage Schwarzwaldstraße stattgefunden.

Der Wettergott bedachte dieses mit Sonne, Wolken u. Regen.

Was einen mehrmaligen Umzug ins Trockene und wieder hinaus, nötig machte.

Bei Small Talk“ konnte aber dieses ohne Murren bis zum Ende des Festes überstanden werden.

Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch wieder in Form von Currywurst, Grillwaren und leckeren Waffeln gesorgt.

Daher ein Dankeschön an die Organisatoren und fleißigen Helferinnen und Helfer

Bilder & Text

K.H Liedert

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August 2019

Seminarablauf in der Wasserburg Rindern

Zum Thema: „Angst wieder in alte Abläufe zu verfallen, am Ende wieder Alkohol zu trinken / in die Abhängigkeit zu verfallen.“

KB Gruppe Osterfeld 1

vom 23.08. – 25.08.2019

Freitag 23.08.

Wie immer vor unserem Seminar, trafen wir uns ab 15 Uhr in einem Café. Naheliegend bot sich dieses, in der schönen Innenstadt Kleves, unterhalb der Schwanenburg an.   

Nach dem Abendessen stellte unser Gruppenleiter, der dieses Seminar ausgiebig vorbereitet hatte, den ersten Teil des Ablaufes vor.

Was ist altes Verhalten?

Gelernte, anerzogene Strategien.

Kopf in den Sand.

Nein sagen ist verboten.

Wer ist betroffen?

               Abhängige, Angehörige.

Die Thematik ließ den ersten Abend zeitmäßig so schnell vergehen, dass die Anschließende Entspannungsrunde nicht mehr lange ging.

Samstag 24.08 folgten die nächsten Punkte

die wiederrum viel Inhalt boten um zu diskutieren.

Situationen die altes Verhalten fördern.

Arbeitslosigkeit, Überlastung.

Krankheit, Schmerzen, Schicksalsschläge.

Was wollen, können wir ändern?

Warum wollen wir altes Verhalten ändern?

Nach der Mittagspause folgte

Was ist altes Verhalten?

Selbstwert nur durch Leistung. Überlastung durch ständiges Streben nach Anerkennung. Helfersyndrom.

Eigene Grenzen überschreiten, nicht nein sagen können.

Interessenlosigkeit keine sozialen Kontakte.

Angst vor Überforderung. Du kannst das nicht!

 

Nach dem Abendessen

 

Woher kommt dieses Verhalten?

          Bewusstes Verhalten.

Fassade soll aufrechterhalten werden.

          Unbewusstes Verhalten.

Früher erlernte, falsche Strategien werden nicht abgelegt.

 

Wieder musste auf die fortgeschrittene Zeit hingewiesen werden, damit die Entspannungsrunde,

bei Süßigkeiten und kühlen Erfrischungen, entsprechend der noch hohen Außentemperaturen (25 Grad), eingeleitet werden konnte.

Sonntag 25.08

Ging es weiter mit der langen Bearbeitungsliste.

Wer ist von der Angst betroffen?

          Abhängige

Wie soll ich das schaffen? Selbstmitleid.

Leben mit einer chronischen Krankheit oder nur nach lebensbedrohlichem Missbrauch?

Partner, Angehörige, Freunde

Kann ich mich jetzt auf den Abhängigen verlassen?

Kann / will ich die alten Verletzungen vergessen?

Muss / will ich Verantwortung für den Abhängigen übernehmen?

Ist Angst eine berechtigte Reaktion?

Angst lähmt, Vorsicht und Respekt sind mehr als angebracht. Wehret den Anfängen.

Welche Rolle spielt das Suchtgedächtnis?

Wo endet die Hilfe?

Nach der Mittagsstärkung ging es in den Endspurt

Seminar- Feedback

Erst einmal----- das Programm ist so interessant,

dass es einen zweiten Teil benötigt.

Dieses wird in einem Tagesseminar stattfinden.

16:00 Rückfahrt

                                                                                       26.08.2019

Seminarleitung

FJ Smiegel

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Juni 2019

Wochenendausflug vom 24.05 bis 26.05.2019

Der KB Gr.4 Oberhausen

Der Gruppenausflug im letzten Jahr zur Wasserburg in Rindern, bei Kleve, war für alle ein positives Erlebnis, das wiederholt werden sollte So entschieden wir uns dieses Jahr erneut die Wasserburg in Rindern, mit seinen Seminarräumen, gut ausgestatteten Zimmern und gutem Essen zu buchen. In den folgenden Gruppenstunden wurde neu geplant und frühzeitig für alle Gruppenmitglieder einen gemeinsamen Termin gefunden. So konnten wir unseren Wunschtermin vom 24.05-26.05.2019 festmachen.

Um den Anreisetag auszunutzen trafen wir uns schon Freitagmorgen in Kleve, Bratwurstessen und Eisnaschen inklusive…….

Nach dem einchecken in unserer Unterkunft blieb noch Zeit bis zum Abendbrot, die wir gut mit Gesprächen und Spaziergängen im Park überbrückten.

Gut gestärkt konnten wir uns in den Seminarraum zurückziehen, indem wir unsere mitgebrachten Gesellschaftsspiele zum Einsatz brachten. Von Kniffel bis Schweinchen war für jeden etwas dabei. Es war ein kurzweiliger Abend.

Nach dem Frühstück am Samstag ging es nach Bedburg-Hau ins Museum Schloss Moyland. Dort erwartete uns eine Kräuter und Kunsthandwerksausstellung, die im Park stadtfand.

Schloss Moyland

Mit dem Museumsbesuch endete der frühe Nachmittag im Schloss. Zurück nach Rindern legten wir noch eine Pause im Café am örtlichen Tiergarten ein. Den Abend ließen wir wieder in tollen Gesprächen und Spielen enden.

Es war ein ausgefüllter und abwechslungsreicher Tag.

Sonntag nach dem Frühstück ging es mit Zwischenstopp über Xanten, wo wir ein Marktfest besuchten, Richtung Heimat.

Natürlich durfte das obligatorische Eisseen nicht fehlen! 

Unser Fazit.

Du bist nicht allein, wenn du mit Gleichgesinnten unterwegs bist.

Ein“ Gemeinsames Wochenende“ stärkt ungemein die Selbsthilfegruppe.

Text und Bilder

Jan Ciaglinski

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März 2019

Seminar Rindern

01.bis 03.03.2019

Thema: Lust statt Frust in den Gruppen / Jeder Mensch kann zu jeder Zeit neu anfangen.

Referentin: Beate Raab

An diesem Wochenende fand das erste “Jährliche Stadtverbandseminar“ statt.

18 Teilnehmer trafen sich vor dem Abendessen gegen 17 Uhr in der Wasserburg ein.

Gut gestärkt, fing das Seminar mit den gewohnten Fragen zum Thema, die Befindlichkeit  und die Erwartung an das Wochenende an.

3 Gruppenteilnehmer, die das erste Mal ein Stv. Seminar besuchten, waren besonders gespannt. Überwiegend waren alle der Ansicht, dass jedes Treffen wichtig ist und dass man keine zu hohe Ansprüche stellen sollte.

Der zweite Tag begann mit einer interessanten Geschichte, wie wichtig unsere Träume in unserem Leben sind. Weitere Themen wie Empathie und soziales Verhalten, Prozess, Dynamik, Werte, Ziele, Rollen, Konflikte und Widerstand, ergab viel Diskussionsstoff die bei den Gruppenstunden eine wichtige Rolle spielen.

Nach der verdienten Mittagspause, die unterschiedlich gut genutzt wurde, erwartete den Teilnehmern die Aufgabe, dass unsere Selbsthilfegruppe in der sich jeder befindet, wie ein Zug ist und welche Aufgabe er in diesem findet, oder welche Rolle er gerne übernehmen möchte. Vom Lokführer über Schaffner Reisender Trittbrettfahrer oder Notbremsenzieher usw. warenunterschiedliche Möglichkeiten gegeben.

Dieses Beispielhafte – Simulation - Zugfahren ergab viel Gesprächs und Vorstellungsdenken für weitere Gruppenabende. Der Nachmittag ging “gefühlt“ so schnell herum, dass sogar die Pause fast vergessen wurde,

Am Sonntagvormittag hatten die „Neuen“ Teilnehmer Gelegenheit sich der Referentin und natürlich der Gruppe zu Öffnen. Dieses wurde gerne angenommen, welches dem Gesprächskreis ein eindrucksvolles Bild darstellte.    

Fazit: ein wie immer gelungenes wichtiges Seminar, mit viel Neuem und großartigen abendlichen Tagesausklängen.

Ein besonderer Dank an die tolle Referentin

Text und Bilder: FJ Smiegel

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Februar 2019

Seminar im Katholischen Stadthaus Oberhausen am 23. Februar

Depressive Stimmung – Vorstufe oder Folge der Abhängigkeit?

 

Der Referent stellte anhand einer Zitate-Sammlung aus seiner mehr als 2 Jahrzehnte langen Leitung einer Kreuzbund-Selbsthilfegruppe dar, wie sehr sich unsere Kommunikation an der Oberfläche - auf der Verstandesebene – bewegt.  Dabei findet menschliches Leben zu 85 % nicht auf dieser Verstandesebene, sondern auf der Gefühlsebene statt.

 

Zunächst gab er einen kurzen Einblick in die „Eisbergtheorie“ nach Sigmund Freud, dem deutschen Mitbegründer der Psychoanalyse und – darauf aufbauend – in die moderne Kommunikations-Psychologie.

So ausgerüstet waren die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im zweiten Teil des Seminars dann aufgefordert, die vorgestellten Zitate in Aussagen aus dem Bereich der Gefühlsebene umzuformulieren. Um das zu vereinfachen, hatte der Referent verständliche Grafiken vorbereitet, die den Teilnehmer*innen mit den Originalzitaten zur Verfügung standen.

 

Schnell wurde klar, wie schwer es uns fällt, Gefühle ich der ICH-Form auszudrücken. Selbst dann, wenn wir uns in der Rolle eines anderen Menschen befinden. Und es wurde auch klar, wie anders eine Aussage bewertet und verstanden wird, wenn sie mit klaren Worten aus der Gefühlsebene heraus ausgedrückt wird, ohne über den Verstand „verschlüsselt“ zu sein.  Entsprechend erstaunt – ja in manchen Fällen gar betroffen – waren die Teilnehmer*innen von einigen „entschlüsselten“ Aussagen, die als reine Sachnachricht nichtssagend daherkamen, sich dann aber als Hilferuf eines depressiven Menschen herausstellten.

 

Als Nebeneffekt - im Verborgenen – sollte durch die gefühlsbetonte Beschäftigung mit anonymen Betroffenen / Mitbetroffenen Nachdenklichkeit angeregt werden, wie weit bei den Teilnehmer * innen selbst eventuell Aufgaben aus der Konsumphase verdrängt wurden und somit zur Bearbeitung noch anstehen.

 

Bernhard Kock

 

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Alle veröffentliche Personen haben ihre Zustimmung gegeben.

Verantwortlich für den Inhalt.    FJ Smiegel


                

 Wenn Interesse, an einzelne, ausführliche Berichte besteht,

bitte an den Webgestalter F.J Smiegel wenden.

FJSmiegel@Kreuzbund-Oberhausen.de

       

 

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